Verband kirchlicher Mitarbeitender
der Evangelischen Kirchen
Mitteldeutschlands e.V.

Mitglied im VKM - Deutschland

Newsletter September 2017

 

Liebe Mitglieder, Förderer und Interessierte des VKM,

Deutschland scheint sich zu bewegen, in einer Woche sind Bundestagswahlen, im Fernsehen laufen ständig und überall Parteiinformationssendungen.

Wir finden es wichtig überhaupt zur Bundestagswahl zu gehen, wo sie ihre Kreuze letztendlich setzen, müssen sie mit ihrem Gewissen vereinbaren. Vielleicht spielt unser Arbeitsplatz dabei eine Rolle, vielleicht denken Sie bei der Wahl an unsere Klienten die wir jeden Tag betreuen, vielleicht hat aber auch eine Partei das richtige Programm für sie ganz privat.

Im Kirchlich Diakonischen Arbeitsrecht geht es nicht so einfach, aller 4 Jahre ein neues Arbeitsrecht, neue Leute, neues Glück. Die kirchlichen Mühlen mahlen bekanntlich sehr langsam, es gilt schon ewig der Kirchliche Sonderweg mit dem Dritten Weg. Dies wird mit Sicherheit in vielen Gliedkirchen und Diakonischen Einrichtungen auch so bleiben. Einige Gliedkirchen und Diakonische Einrichtungen machen gerade ihre Erfahrungen mit Tarifverträgen, Arbeits-und Sozialordnungen o.ä.

Nach anfänglicher überschwänglicher Freude „Wir haben einen Tarifvertrag“ kommt doch jetzt langsam die Ernüchterung, einzelne Sparten werden deutlich herabgesenkt oder bekommen verzögert Entgelterhöhungen, in einigen Einrichtungen gibt es Haustarifverträge.

Die Wahl ist in diesen Gliedkirchen und Einrichtungen gefallen, diese Wahl ist aber keine Bundestagswahl wo man in 4 Jahre eine neue Chance hätte…

In der Diakonie Mitteldeutschland ist der Dritte Weg, besser gesagt der Umgang damit, per Gesetz geregelt, aber an der Umsetzung hapert es doch erheblich. Es gibt Firmen in Vollmitgliedschaft der Diakonie die sehr Laut und Deutlich rufen, … wir wenden den Dritten Weg, konsequent an“…

Wir haben im letzten halben Jahr viele schwarze Schafe gefunden, die hier und jetzt aufzuzählen, würde den Umfang eines Newsletters sprengen. Vielleicht stehen sie demnächst auf unserer Internetseite, gleich vorn. Es gibt aber tatsächlich Firmen die den Dritten Weg konsequent umsetzen, drücken wir mal ein Auge zu, wenn es um außertarifliche Bezahlung der Geschäftsführer geht.

Dann gibt es ja noch die assoziierten Mitglieder in der Diakonie, sie wissen schon, die Mitglieder die kein kirchliches Arbeitsrecht im vollen Umfang anwenden müssen. Nur gab es am Anfang dieses Jahres das Kirchengerichtsurteil in Hannover.  Kein kirchliches Arbeitsrecht- keine MAV, sondern ein Betriebsrat muss her. Diese Wahl lässt sich ja über kurz oder lang noch ändern, zumindest lässt die Satzung der Diakonie Mitteldeutschland das zu. Wir als VKM setzen uns in vielen Gesprächen dafür ein, den Dritten Weg konsequent anzuwenden, wir machen dabei auf viele Missstände aufmerksam. Ein Sozialpädagoge wird eben nicht in der EG 7 eingestuft, sondern in der EG 9. Und wenn die MAV vor Ort das nicht deutlich genug macht, machen wir dies. Wir sehen durch den VKM -EKM die Möglichkeit den Dritten Weg in der Diakonie Mitteldeutschland zu leben, konsequent anzuwenden und sehen aber auch, dass alle Beteiligten an einem Tisch zusammenfinden müssen um das kommende kirchliche Arbeitsrecht in Mitteldeutschland zu entwickeln. Bei der jetzigen Haltung der handelnden Personen bleiben einzig und allein die Dienstnehmer auf der Strecke, diese bekommen kaum spürbare Entgelterhöhungen und die Arbeitsbedingungen verändern sich nicht zum Positiven. Dies darf in Mitteldeutschland nicht die Zukunft sein. Wir wollen dies gemeinsam mit unseren Mitgliedern ändern.

Wie es gehen kann, zeigt uns gerade der CJD. Ab dem 01.01.2018 wenden diese AVR DD an, mit einem kleinen Übergangszeitraum von 3 Jahren, aber dann AVR DD Vollanwender.

 

 

Lassen Sie eine Wahl zu, informieren Sie sich und treffen eine Entscheidung,

gemeinsam schaffen wir den Weg aus der Misere in der Diakonie Mitteldeutschland.

 

 

Wir wünschen Ihnen eine gute Wahl,

 

Markus Böttcher

Newsletter  Juli 2017

 

„In der Dankbarkeit gewinne ich das rechte Verhältnis zu meiner Vergangenheit. In ihr wird das Vergangene fruchtbar für die Gegenwart“

                                                                                  Dietrich Bonhoeffer, DBW Band 16, Seite 492

Liebe Mitglieder, Förderer und Interessierte unseres VKM, mit den einleitenden Worten Dietrich Bonhoeffers möchten wir gemeinsam abwägen, ob wir weiterhin kostbare Lebenszeit mit ergebnislosen Streitdebatten füllen möchten, oder ob wir nicht lieber das Gute im Leben fokussieren und in die Zukunft tragen sollten.

Wer begann eigentlich damit, den Sonderweg der Kirchen in der Arbeitsrechtssetzung zu kritisieren? Waren es unzufriedene Mitarbeiter oder eine Gewerkschaft auf Mitgliedersuche?   Sollten wir nicht sogar zukünftig unsere Bemühungen dahingehend intensivieren, dass Kirche und ihre Handlungsfelder in der Versorgung von Menschen, welche Unterstützung in einzelnen Lebensbereichen benötigen auch weiterhin möglichst unbeeinflusst vom Staat bleiben? Zeigen uns nicht gerade die Entwicklungen in einigen europäischen Ländern, wie schnell soziale Arbeit und Dienst am Menschen durch wechselnde politische Verhältnisse an Bedeutung für die Allgemeinheit verlieren können? Ist es da nicht gut, auf ein knapp 2000 Jahre lang gewachsenes Regelwerk zurückgreifen zu können, nach welchem wir gemeinsam Handeln und von einzelnen Akteuren der Weltgeschichte unbeeinflusst, unsere Berufung des „Dienst am Menschen“ mit unserem täglichem Handeln umsetzen dürfen.

Eine Finanzierung unsere heutigen Handlungsfelder in der Diakonie durch den Staat gibt es erst seit Ende des 19. Jahrhunderts. Die Pioniere der organisierten Diakonie in der ersten Hälfte des 19. Jh. haben ihre Dienste noch durch Spenden, Kollekten, Vermächtnisse und Schenkungen finanziert. Diese Finanzierung gab es nicht „trotz“, sondern eben „weil“ wir klarer Bestandteil der Kirche sind und zunächst einmal als Christen, in unserem Handeln dem eigenem Glauben verpflichtet und daher ein Stück weit unabhängig von weltlicher und auch wirtschaftlicher Beeinflussung sind.  Sämtliche momentan vorhandenen Strukturen und Teilbereiche unserer Diakonischen Einrichtungen sind in über 150 Jahren auf dem Fundament der kirchlichen Selbstbestimmung aufgebaut. Die Auswirkungen bei Wegfall einer fundamentalen Eigenschaft auf eine Organisation kann wohl niemand vorhersagen, aber es ist nicht zu erwarten, dass auch nur ein einziger Stein auf dem Anderen bleibt. Wer jetzt sagt, dass es ja in der aktuellen Debatte „nur“ um die Art und Weise geht, wie das  Regelwerk für unsere Arbeitsbedingungen zustande kommt, dem kann ich entgegen halten, dass unsere, unter dem großen Dach der Diakonie angebotenen Dienste, durchweg auf Grundlage allgemeingültiger Gesetzte ausgeübt und finanziert werden. Die Arbeitsumfeldgestaltung ist gewissermaßen der einzige Bereich in der Diakonie, welcher uns noch an die Kirche und an das  „Handeln aus Berufung“ bindet. Diese Bindung muss man wollen, oder auch nicht und wenn man diese Entscheidung für sich selbst getroffen hat, sollte man auch erst entscheiden ob man den Dritten Weg als Bekenntnis zur Dienstgemeinschaft für gescheitert erklärt, oder einfach an den Punkten, welche bisher positiv verlaufen sind anknüpft und konstruktiv weiter arbeitet. 

Wenn wir heute mit gutem Grund, die unbefriedigenden Ergebnisse aus den Arbeitsrechtskommissionen Deutschland und Mitteldeutschland kritisieren, welche in Schlichtungen, teilweise ohne Arbeitnehmervertreter zustande gekommen sind, sollten wir, bevor wir die Dienstgeber als einseitige Entscheider an den Pranger stellen, zunächst einmal nachfragen, wo denn die Interessenvertreter von uns Dienstnehmern zum Zeitpunkt der Verhandlungen waren.

Woher nehmen sich unsere gewählten Dienstnehmervertreter das Recht auf Entgelterhöhungen und AVR-Anpassungen zu verzichten, welche wir in den nächsten 5 Jahren, selbst bei für uns Dienstnehmer hervorragend laufenden Verhandlungen in der ARK, nicht kompensieren können? Wann wird der Schlichtungsbeschluss der ARK DD vom 12. September 2016 in der ARK-EKM verhandelt und die theoretisch seit 01. 04.2017 rechtlich möglichen Beihilfen durch den Dienstgeber nach § 26 der AVR DD auch in Mitteldeutschland gezahlt.  Hier gehen uns als Dienstnehmer derzeit z.Bsp. 256,-€ als Beihilfe bei Geburt eines Kindes, ebenso verloren wie der jährliche Zuschuss in Höhe von 30% des Eigenkostenanteils bei Zahnersatz (max. Auszahlung 511,-€/ Jahr). Das sind zwar alles Summen, welche man dem Erreichen höherer Ziele ebenso opfern kann wie 3,5 % Entgelterhöhung pro Jahr, aber wir sollten uns dann schon Fragen, wessen Ziele das denn nun bitte sind? …und vor allem warum ich jetzt auch noch 1 % meines Lohnes an eine Gewerkschaft zahlen soll, dass Selbige dann endlich das tut, wofür meine gewählten Dienstnehmervertreter bereits freigestellt sind… nämlich endlich wieder in der ARK verhandeln und meine Interessen vertreten.  Ich weiß auch nicht ob alle Dienstnehmer wissen, dass Freistellungen für MAV, GAMAV und Mitarbeit in der ARK aus dem großen Einnahmen-Topf unserer Diakonischen Einrichtungen finanziert werden und daher selbiges Geld nicht an die übrigen Mitarbeiter als Lohn ausgezahlt werden kann. Dieser Umstand ist richtig und gut, denn schließlich brauchen wir eine sicher refinanzierte Struktur von Mitarbeitervertretern um unsere Interessen gut vertreten zu wissen und auch die Umsetzung gleicher Umfeldbedingungen in allen Einrichtungen zu gewährleisten. Ich bin es aber leid, mit meinem Lohnverzicht eine unproduktive Blockadetruppe zu finanzieren um obendrein keine wesentliche Lohnerhöhung zu bekommen und dann noch aufgefordert werde 1% meines Lohnes als Gewerkschaftsbeitrag zu bezahlen, damit sich an meiner unbefriedigenden Lage endlich was ändert.  Wenn sie es auch leid sind, dann füllen sie unseren Aufnahmeantrag aus und helfen sie uns, den gewählten Dienstnehmervertretern zu zeigen, dass wir gerne Kirche sind und es keine Frage von eigenem Ermessen ist, die Mitarbeit in der Arbeitsrechtlichen Kommission zu verweigern. Es besteht die moralische Pflicht gegenüber 30 000 Mitarbeitern im Bereich der evangelischen Kirche Mitteldeutschlands, deren Arbeitsumfeld aktiv zu gestalten.

 

Erfurt, den 24.07.17 Robert Brandt

Newsletter VKM-EKM

Juni 2017

Sehr geehrte Interessierte des VKM, sehr geehrte Mitglieder und Freunde des VKM-EKM,

in den vergangenen Wochen ist viel passiert.

Der VKM – EKM wird zum 01.07.2017 in den VKM -D aufgenommen, wir werten dies als richtungsweisende Entscheidung.

Der VKM – D als Dachorganisation aller VKM in Deutschland, mit einer großen Anzahl von Mitgliedern, kann in Zukunft ein wichtigstes Wort in Fragen der Arbeitstrechtssetzung sprechen. Der VKM- EKM e.V. entwickelt sich weiter und die Mitgliederzahl wächst.

Wichtige Dinge sind im Arbeitsrecht geschehen:

Am 29.03.2017 wurde in Halle noch mit großer Mehrheit eine neue Satzung für die Diakonie Mitteldeutschland beschlossen, in der eindeutig die Arbeitsrechtssetzung im Dritten Weg festgelegt wurde.Des Weiteren wurde in der Satzung die Möglichkeit geschaffen die bisherigen Gastmitglieder der Diakonie weiter in der Diakonie zu belassen, nur heißen Selbige jetzt „Assoziierte Mitglieder“.Es sind fünf an der Zahl, laut Satzung können keine Weiteren hinzukommen.

Die sogenannten Assoziierten Mitglieder sind keine Anwender der AVR DW EKM, sie wenden immer irgendwelche selbst geschaffenen Arbeitsvertragsrichtlinien an, z. B. eine Arbeits- und Sozialordnung oder gar eine AVR-GSD. Das allerschlechteste an diesen „Richtlinien“ sind sie selber.

Die Gründungsfirmen dieser Firmen sind immer Diakonische Firmen und Vollmitglieder in der Diakonie, oft sitzen die Geschäftsführer in beiden Firmen und sie wenden in der einen Firma den Dritten Weg ganz konsequent an und in ihren Tochterfirmen geschieht im Arbeitsrecht irgendetwas, nur nichts im Kirchengemäßen Dritten Weg. Die Geschäftsführer fordern die Mitarbeitenden in diesen Firmen immer wieder auf nach AVR und MVG zu handeln obwohl dies nicht korrekt ist.Jetzt gab es in einer dieser Firmen (die Einrichtung ist uns bekannt) eine Streitigkeit in Mitarbeitervertretungsangelegenheiten. Also die dortige MAV hat MVG konform beim Geschäftsführer einen Antrag auf Kostenübernahmen gestellt, dieser hat diesen Antrag abgelehnt. Schließlich ging die MAV vor das Kirchengericht um klären zu lassen, ob ihnen die beantragten Dinge zustehen oder nicht.Am 30.01.2017 kam es am Kirchengerichtshof zu einem Beschluss, dieser muss wie ein Faustschlag auf alle gewirkt haben die sich als Assoziiertes Mitglied, in der Diakonie sicher im Dritten Weg gewähnt haben.

Das ausführliche Urteil finden sie im Internet u.a. auf der Seite Rechtsanwälte Baumann – Czichon unter Aktuelles.

Um es kurz zu machen:  Das Kirchengericht ist gar nicht zuständig für diese Klage, weil das entsprechende Assoziierte Mitglied nicht Vollmitglied in der Diakonie ist, sondern Assoziiertes Mitglied und somit keinen Kirchlichen Sonderstaus genießt.                               Nochmal kurz:     Es gilt hier das Betriebsverfassungsgesetz!

 Nun wird es sehr spannend, werden die Assoziiertes Mitglieder, die eine große Mitarbeiterschaft haben, sehr schnell mit ausgehandelten Übergangsreglungen Vollmitglieder in der Diakonie Mitteldeutschland oder es wird ganz schnell einen Übergang zum Betriebsrat geben, den die dortigen Geschäftsführer ja nicht wollen. Auch der Diakonie kann diese Entwicklung nicht recht sein, möglicherweise treten diese 5 Firmen aus der Diakonie aus, weil sie ja ein Tendenzbetrieb und keine Kirchliche Einrichtung sind. Somit verliert die Diakonie einerseits große Einnahmen und andererseits verlieren viele Mitarbeiter, welche ihre tägliche Arbeit aus christlichem Werteverständnis heraus ausführen, den wichtigen Bezug zu Kirche und Diakonie bei ihrem Tun und Handeln.

Bisher steht in der Satzung des VKM-EKM e.V., dass die Mitarbeitenden, aus den Assoziierten Mitgliedern der Diakonie, Mitglieder im Verband werden können und wir haben inzwischen auch schon eine große Anzahl an Mitarbeitenden dort beraten.  Auch wir müssen in den kommenden Monaten die Entwicklung genau beobachten.

Wir werden nicht aufhören die vollständige Anwendung des Dritten Weges in diesen Einrichtungen einzufordern.                                     Wir wissen, dass das möglich ist.  Denn Leiharbeit, unterste Löhne für Fachkräfte und schlechte Arbeitsbedingungen dürfen unter dem Dach der Diakonie Mitteldeutschland nicht geduldet werden.

Wir wünschen Ihnen allen eine gute und Erholsame Urlaubszeit, lassen sie das Diensthandy ausgeschaltet zu Hause liegen.

Ihr Urlaub ist ihre arbeitsfreie Zeit.

Der Vorstand des VKM-EKM e.V.

NEWSLETTER MAI 2017

Jetzt gibt es den VKM – EKM e. V. mittlerweile seit 5 Monaten. Einiges ist seitdem geschehen: die Eintragung in das Vereinsregister, die Anerkennung als Berufsorganisation, erste Gespräche auf Bundesebene im Bereich der Diakonie zur Fortführung und Weiterentwicklung des Dritten Weges. Es findet ein guter Austausch mit Vertretern anderer VKM statt.

Ein sehr wichtiger Punkt war in den letzten Monaten die Kontaktaufnahme mit vielen Mitarbeitenden in Einrichtungen der Diakonie Mitteldeutschland. Das Interesse am VKM – EKM e. V. hält an, es erreichen uns viele Anfragen und Aufnahmeanträge. Inzwischen waren wir als Vorstand schon in einigen Einrichtungen und haben den Verband und dessen Ziele vorgestellt. Schwierig hat unsere Arbeit das Vorgehen der Dienstgeberseite in der ARK DD gemacht. Dort war es möglich, ohne Beteiligung der Dienstnehmerseite einen Schlichterspruch zu erwirken, der dem System Dritter Weg nicht gerecht wird. Dieses Vorgehen löst auf Dienstnehmerseite nur Unverständnis aus. Die beteiligten Verbände und der Marburger Bund haben dies scharf kritisiert.

Auch wenn diese Beschlüsse keinen direkten Einfluss auf die Arbeitsrechtsetzung in der Diakonie Mitteldeutschland haben, bleibt die AVR DD als „Leitwährung“ und somit als Vorbild bestehen. Sollte es nun weiterhin bei der bestehenden Blockadehaltung der jetzigen Dienstnehmervertreter in der AKR DW EKM bleiben, können wir uns in etwa vorstellen wie die Dienstgeberseite zu möglichen Beschlüssen kommen kann. Es ist nach wie vor sehr wichtig, dass die ARK DW EKM mit Dienstnehmern besetzt ist und diese aktiv an der Arbeitsrechtsetzung beteiligt sind, und dass die Vertreter der Dienstnehmerseite auch im Schlichtungsausschuss vertreten sind. Die letzten Abschlüsse im Bereich der Diakonie Mitteldeutschland wurden im Schlichtungsausschuss getroffen. Wäre da nicht ein sehr aktiver Dienstnehmervertreter anwesend gewesen, hätte es noch weniger Entgeltsteigerung gegeben. Die Amtszeit der ARK DD geht bis zum 31.12.2017, es bleibt nur zu hoffen, dass sich alle Beteiligten wieder auf den Dritten Weg besinnen und die neue ARK DD im Januar gut mit der Arbeit beginnen kann. Hier in Mitteldeutschland geht die Amtszeit der ARK noch bis 31.12.2018, nach der jetzigen Ausgangslage werden wohl die Dienstnehmervertreter weiter durch Abwesenheit glänzen. Wir alle können nur hoffen, dass es im Anschluss wieder eine arbeitsfähige ARK DW EKM gibt.

Wir als VKM EKM e. V. wollen eine Arbeitsfähige ARK in Mitteldeutschland, gemeinsam mit Ihnen wollen wir das verwirklichen. Werden Sie Mitglied im VKM-EKM e.V. und treten Sie mit uns zusammen für den Dritten Weg ein.

Aktuelle Beschlüsse und Informationen finden sie hier:

ARK DD: www.diakonie-ark.de

ARK DW EKM: auf unserer Internetseite www.vkm-ekm.de und im Extranet der Diakonie Mitteldeutschland www.diakonie-ekm.de

 

Faire und gleiche Arbeitsbedingungen in allen Diakonischen
Einrichtungen in der Diakonie Mitteldeutschland
durch Arbeitsrechtsetzung im Dritten Weg

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